Vereine sollen Grillplätze betreuen

Marzahn-Hellersdorf. Die SPD-Fraktion fordert mehr öffentliche Grillplätze und denkt über Patenschaften nach. Dafür soll es Projekte mit Vereinen geben, die Ort sowie Gerätschaften bereitstellen und sich für die Sauberkeit verantwortlich fühlen. „Solche Patenschaften sind in anderen Städten längst zu einem etablierten Teil des kulturellen Lebens geworden. Vandalismus und Vermüllung können vorgebeugt und Grillplätze in unmittelbarer Nähe der Menschen errichtet werden“, sagt Dmitri Geidel, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion. Bereits im September vergangenen Jahres habe die zuständige Bezirksstadträtin Nadja Zivkovic (CDU) angekündigt, sich mit der Idee auseinanderzusetzen. „Doch leider scheint auch dieses Vorhaben mittlerweile wieder verpufft zu sein.“ 2014 war im Eichepark der erste Grillplatz des Bezirks eröffnet werden. „Seitdem hat sich im Bezirk wenig getan.“ Dmitri Geidel sieht jedoch dringenden Handlungsbedarf: „Grillen ist ein milieuübergreifendes Kulturgut. Besonders im Sommer ist bei Familien ohne Gärten und Freundeskreise das Bedürfnis nach öffentlichen Grillplätzen sehr hoch und kann von einem Grillplatz im Bezirk nicht gedeckt werden.“ Kritik kommt auch von der Linksfraktion: „Wir sind der Meinung, dass es Grillplätze für alle Menschen im Bezirk braucht. Grillen darf nicht nur ein Privileg für Grundstücksbesitzer*innen sein.“