Schulneubau: alles hängt von Gutachten ab

Mahlsdorf. Der Baubeginn einer neuen Grundschule an der Elsenstraße ist derzeit ungewiss. Bevor dort die ersten Bagger rollen und alte Gebäude abreißen, muss zunächst ein Artenschutzgutachten erstellt werden, wie die Senatsschulverwaltung auf eine Anfrage des Abgeordneten Mario Czaja (CDU) mitteilt. Derzeit ist im Gespräch, dass das Gutachten bis Oktober dieses Jahres vorliegt. Parallel laufen die Vorbereitungen dafür, das Baufeld freizumachen. Geklärt werden muss, welche Tier- und Pflanzenarten auf dem Areal ihren Lebensraum haben und gegebenenfalls umgesiedelt werden müssen. Diese Arten werden aktuell erfasst. „Das Vorliegen eines Artenschutzgutachtens ist Voraussetzung für die erforderliche Ausnahmegenehmigung, die für die Beseitigung potenzieller Brut- und Niststätten bzw. von Quartiersstrukturen, im Zusammenhang mit den Abbrucharbeiten an den Bestandsgebäuden und die Baufeldfreimachung erforderlich ist.“ Ein vollständiges Artenschutzgutachten sei zur rechtssicheren Durchführung der Maßnahme erforderlich. Da noch unklar ist, zu welchem Ergebnis die Untersuchung kommt, könne für den Baubeginn ein „belastbarer Zeitplan“ derzeit schwer benannt werden. Die Planungen gehen davon aus, dass im Herbst kommenden Jahres mit dem Bau begonnen werden kann.