Motten verunsichern Bevölkerung

Marzahn-Hellersdorf. Das bezirkliche Straßen- und Grünflächenamt erhält derzeit nach eigenen Angaben Meldungen über das Auftreten der sogenannten Gespinstmotte. Wie die zuständige Bezirksstadträtin Juliane Witt (Die Linke) sagt, gehe von den kleinen Tieren jedoch anders als von den Eichenprozessionsspinnern keine Gefahr aus. Aus gesundheitlicher Sicht sei sie für den Menschen harmlos, erklärt Witt. „Die weißlichen Raupen mit schwarzen Flecken spinnen in den Gehölzen Gespinste, die zwar unappetitlich aussehen, aber keine allergischen Hautreaktionen hervorrufen.“ Ein Indiz für die Existenz der Gespinstmotte sind kahlgefressene Sträucher. Allerdings erholten sich die Pflanzen innerhalb von bis zu drei Wochen wieder. Die kleinen Raupen überziehen die Bäume und Sträucher mit silbrigen Gespinsten, um sich vor Fressfeinden wie Vögeln oder Witterungseinflüssen wie starkem Regen zu schützen. Die in den Gespinsten lebenden Larven fressen die Bäume leer, um sich dann zu verpuppen.