Messerattacke gegen Polizisten

Marzahn. Nur mit gezogener Dienstpistole ist es Polizeibeamten gelungen, einen 30 Jahre alten Iraker nach einer Messerattacke festzunehmen. Zunächst hatte der Tatverdächtige in einer Gemeinschaftsunterkunft an der Wittenberger Straße randaliert, dabei Beleuchtung und Küchenmobiliar beschädigt. Als Mitarbeiter des zuständigen Sicherheitsdienstes dem Bewohner der Unterkunft Hausverbot aussprechen wollten, attackierte dieser die Angestellten und lief mit einem Messer bewaffnet Richtung Märkische Allee. An der Ecke Wuhletalstraße entdeckten Polizisten den jungen Mann, der mit dem Messer auf die Beamten losging. Die Polizisten setzten zunächst das Reizgas gegen den Mann ein und forderten ihn mit gezogener Dienstpistole auf, das Messer fallen zu lassen, was er dann auch tat. Der Festgenommene wurde zu Boden gebracht und gefesselt. Wegen einer Schnittwunde an der Hand und einer Kopfplatzwunde musste er in einem Krankenhaus zunächst ambulant behandelt werden und kam anschließend zu einer Polizeidienststelle, in der er wegen seines aggressiven Verhaltens bis heute früh in Gewahrsam blieb. Zwei Polizisten standen unter dem Eindruck des Geschehens und mussten zunächst in einem Krankenhaus versorgt werden; sie konnten ihren Dienst danach nicht mehr fortsetzen, teilte die Polizei mit.