Linke fordert erneut neue Route für den 395er-Bus

Mahlsdorf. Mit dem Bau eines neuen Wohngebiets an der Bisamstraße soll auch der öffentliche Personennahverkehr verbessert werden. Das fordert die Linksfraktion der Bezirksverordnetenversammlung und schlägt vor, die Streckenführung der Buslinie 395 zu überarbeiten. Allerdings: „Bisher lehnt die BVG den Vorschlag ab, ohne Alternativen zu nennen“, sagt Kristian Ronneburg, der verkehrspolitische Sprecher der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus. „Die Frage einer Verlegung der Linie 395 von der Lemkestraße in die Landsberger Straße wurde auf Fachebene mit der BVG bereits diskutiert und abgelehnt, da eine Verlegung neue Erschließungslücken an anderen Stellen verursachen würde und die zu verlegenden Haltestellen diejenigen sind, die aktuell die höchsten Fahrgastzahlen der Linie 395 in dem Bereich aufweisen“, erklärte Verkehrsstaatssekretär Ingmar Streese (Bündnis 90/ Die Grünen) im Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses. Für die Linke im Bezirk ist eine neue Streckenführung jedoch unabdingbar: Mit dem jüngsten Bauprojekt in der Bisamstraße entstehen 200 Mietwohnungen, 80 Genossenschaftswohnungen und 44 Einfamilienhäuser, zudem soll 2023 eine Integrierte Sekundarschule gebaut werden. „Ein angepasstes Linienkonzept der BVG für die Landsberger Straße und Bisamstraße ist aus Sicht der LINKEN überfällig.“