Lichtenberg bekommt ein eigenes „Tiny House“

Lichtenberg. Der Bezirk ist seit heute Besitzer eines sogenannten Tiny Houses. Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke) nahm dafür offiziell die Schlüssel vom berlineigenen Tourismusvermarkter „visitberlin“ entgegen. Neben Lichtenberg bekamen auch die Bezirke Steglitz-Zehlendorf und Tempelhof-Schöneberg je ein Exemplar des mobilen Mini-Gebäudes. Lichtenberg möchte das Tiny-House für kulturelle Veranstaltungen nutzen. Steglitz-Zehlendorf plant eine temporäre Tourist-Information an der Glienicker Brücke. Und Tempelhof-Schöneberg will am Nollendorfplatz einen Anlaufpunkt für Berliner und Gäste schaffen. „Tiny Houses zeigen auf kleinstem Raum, wie Ressourcen effizient und nachhaltig eingesetzt werden können“, erklärt Christian Rickerts, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe. Aktuell werden die Minihäuser als Ausstellungsfläche, für Workshops oder als Informationsfläche für Touristinnen und Touristen eingesetzt. „Tempelhof-Schöneberg, Lichtenberg und Steglitz-Zehlendorf haben überzeugende Konzepte eingereicht und werden die Häuser künftig mit Leben füllen.“ Bezirksbürgermeister Michael Grunst sagt, dass man vielerorts Projekte im öffentlichen Raum mit dem Tiny House begleiten wolle. Die Entwicklung der Tiny Houses steht im Zusammenhang mit der Umsetzung des aktuellen Berliner Tourismuskonzepts. Dessen Ziel ist es, die Bezirke in ihrer touristischen Entwicklung und Vermarktung zu stärken. Bei den Tiny Houses handelt es sich um Kleinsthäuser mit maximal 16,4 Quadratmeter Fläche, die fest auf einem Kfz-Anhänger mit Straßenzulassung montiert sind.