Leck im Becken: Schwimmhalle bleibt geschlossen

Marzahn. Erst vor wenigen Wochen wurden die Sanierungsarbeiten in der Schwimmhalle „Helmut Behrendt“ nahe dem Helene-Weigel-Platz beendet. Doch die Eröffnung zieht sich weiter hin. Wie die Berliner Bäderbetriebe mitteilten, wurde „leider ein kleines Leck in dem 50-Meter-Becken festgestellt“. Das sei ärgerlich, jedoch nicht ungewöhnlich, denn die Konstruktion des dort eingebauten Edelstahlbeckens besteht aus über 7.000 Einzelteilen, die miteinander verschweißt worden sind, wie Bädersprecher Matthias Oloew sagt. „Da die Suche nach dem Leck und die Reparatur allerdings keinen Aufschub duldet, muss jetzt das Becken wieder entleert werden. Nur so ist sichergestellt, dass die Inbetriebnahme rechtzeitig zu Beginn des neuen Schuljahres klappt.“ Nach dem Ablassen des Badewassers beginnen unverzüglich die Reparaturarbeiten. Die Arbeiten selber dauern voraussichtlich nur eine Woche. Das Wasser im Becken abzulassen, nach Ende der Bauarbeiten das Becken neu zu befüllen und anschließend das Badewasser durch ein unabhängiges Labor prüfen und zertifizieren zu lassen, führt jedoch dazu, dass die Eröffnung der Schwimmhalle sich noch um einige Wochen verzögere.