Landesstraße zwischen Eiche und Hönow: weiter Warten auf den Ausbau

Fast 2,5 Kilometer lang ist die zweispurige Strecke zwischen Eiche und Hönow. Von dort geht es unter anderem in die Großsiedlung Hellersdorf. Foto: Marcel Gäding
Fast 2,5 Kilometer lang ist die zweispurige Strecke zwischen Eiche und Hönow. Von dort geht es unter anderem in die Großsiedlung Hellersdorf. Foto: Marcel Gäding

Die Landesstraße 33 zwischen Eiche und Hönow kann frühestens 2023 ausgebaut werden. Damit bleibt diese Strecke, die auch von vielen Marzahnern und Hellersdorfern genutzt wird, um zur Autobahn zu gelangen, weiter ein Nadelöhr.

Der geplante Ausbau der Landesstraße 33 zwischen Eiche und Hönow rückt weiter nach hinten. Wie die Senatsverkehrsverwaltung auf eine Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Mario Czaja (CDU) mitteilte, sei der Baubeginn im dritten Quartal 2023 vorgesehen.

Die Landesstraße 33 ist auch für Marzahner und Hellersdorfer eine wichtige Verbindung: Die gut 2,4 Kilometer lange Strecke verbindet den Bezirk mit der Autobahn BAB 10, also dem Berliner Ring. Bis zum Ortsausgang von Marzahn-Hellersdorf verläuft die Strecke vierspurig, danach zweispurig. Erst in Hönow verteilt sich der Verkehr dann wieder auf vier Fahrbahnen.

Gerade im Berufsverkehr ist die L33 ein Nadelöhr, oft geht es nur im Schritttempo Richtung Hönow und der A10. Berechnungen des Brandenburgischen Landesamtes für Bauen und Verkehr soll die L33 im Jahr 2025 von durchschnittlich 37.000 Fahrzeugen am Tag genutzt werden.

Zunächst war davon die Rede, dass der Ausbau auf vier Fahrbahnen Mitte 2022 beginnen kann. „In Folge der Einschränkungen durch die Covid 19-Pandemie konnte der angestrebte Terminplan nicht realisiert werden“, räumt Verkehrsstaatssekretär Ingmar Streese (Bündnis 90/ Die Grünen) in seiner Antwort auf die Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Mario Czaja (CDU) ein. „Gegenwärtig werden die Planfeststellungsunterlagen weiter überarbeitet.“ So müssen nun unter anderem Prognosedaten, Lärm- und Luftschadstoffgutachten und die verkehrstechnische Untersuchung aktualisiert werden.

„Eine Abstimmung mit den Anhörungsbehörden der Länder Berlin und Brandenburg findet seit September 2020 fortlaufend statt“, sagt Streese. Brandenburg plant den Ausbau federführend auch für die Berliner Seite. Sind die Unterlagen aktualisiert, müssen diese erneut für die Öffentlichkeit ausgelegt werden. Das ist bei solchen Bauvorhaben üblich. Erst dann kann – voraussichtlich im dritten Quartal – ein entsprechender Planfeststellungsbeschluss gefasst werden.

Vorgesehen ist, dass die vier Fahrbahnen in der Mitte von einem Mittelstreifen getrennt werden. Auf beiden Seiten sollen zudem Wege für Fußgänger und Radfahrende entstehen. Ganz unumstritten ist das Bauvorhaben nicht. Für den Ausbau müssen zahlreiche Bäume und Sträucher gefällt werden. Außerdem befindet sich auf Berliner Seite der L33 mit der Hönower Weiherkette ein Landschaftsschutzgebiet gleich in der Nachbarschaft. (gäd.)