Land finanziert Stadtteilzentrum

Hellersdorf. Das Stadtteilzentrum von MITTENDRIN e.V. in Hellersdorf wird als drittes Stadtteilzentrum im Bezirk durch das Land finanziert. Dafür stehen pro Jahr 129.000 Euro bereit. Das Geld kommt seit dem 1. Juli vom Land. „Land und Bezirk haben zusammen ein Interessenbekundungsverfahren bei den im Raum tätigen Stadtteilzentren durchgeführt“, erklärt Sozialstadträtin Juliane Witt (Die Linke). Mit dem Stadtteilzentrum von Mittendrin in der Albert-Kuntz-Straße 42 handele es sich um die dritte Einrichtung dieser Art, die vom Land Berlin Geld erhält. Das Stadtteilzentrum Hellersdorf-Ost besteht seit dem Jahr 2001. Es bietet eine breitgefächerte Palette von Angeboten für Stadtteilbewohner aus allen sozialen Schichten und Altersgruppen, für Menschen mit und ohne Behinderung, Senioren, Jugendliche, Familien, Spätaussiedler und ausländische Bürger. Zu den ständigen Angeboten gehören unter anderem Beratung bei rechtlichen Problemen, Suchtberatung, Hilfe bei Mietstreitigkeiten, Beratung bei Problemen durch Migrationshintergrund, Umgang mit Schulden und allgemeine soziale Beratung, Freizeitangebote wie Keramikkurs, Spielenachmittage, Schachzirkel, Singegruppe, Malzirkel, Theatergruppe, PC- und Sprachkurse sowie Bewegungsangebote wie meditative Gymnastik, Volleyball, Fußball und Billard. Im Bezirk Marzahn-Hellersdorf gibt es aktuell zehn Stadtteilzentren.