Schüler entscheiden, wofür Geld ausgegeben wird

Lichtenberg. Schülerinnen und Schüler von 22 Lichtenberger Schulen können künftig im Rahmen des Projekts „Schüler*innenHaushalt“ selbst entscheiden, wofür Geld ausgegeben wird. Ihnen stehen jeweils 3.000 Euro zur Verfügung.

Geplant ist, dass die Jugendlichen im Rahmen eines demokratischen Beteiligungsprozesses Ideen und Projekte in ihrem direkten Umfeld umsetzen. Begleitet wird der „Schüler*innenHaushalt“ von der Servicestelle Jugendbeteiligung e.V. Ein eigenes Budget für Schulen gibt es seit 2018. „Für den Doppelhaushalt 2020/21 hatte das Bezirksamt sich aufgrund der positiven Erfahrungen aus den teilnehmenden Schulen dazu entschieden, eigene Mittel für den Schüler*innenHaushalt 2020 einzustellen“, sagt Lichtenbergs Schulstadtrat Martin Schaefer (CDU). Für Jugendstadträtin Katrin Framke (parteilos/für Die Linke) ist der „Schüler*innenhaushalt 2020“ eine gute Möglichkeit, junge Menschen in demokratische Entscheidungsprozesse einzubeziehen: „Sie lernen sich schon in jungem Alter zu beteiligen, Argumente und Mehrheiten für ihre Vorschläge zu sammeln, Kompromisse zu schließen und Entscheidungen zu fällen.“