Runder Tisch zur Rheinpfalzallee

Karlshorst. Der Bezirk hat einen Runden Tisch Rheinpfalzallee unter der Leitung von Stadtentwicklungsstadtrat Kevin Hönicke (SPD) ins Leben gerufen. Eine erste Sitzung fand am 24. April als Videokonferenz statt.  „Der Runde Tisch soll die unterschiedlichen Bedarfe an sozialer Infrastruktur, Wohnungsbau und den Bau einer Modularen Unterkunft für Flüchtlinge (MUF) in der Rheinpfalzallee erörtern“, teilte das Bezirksamt mit. Moderiert werde der Runde Tisch von Jens Wurtzbacher, Professor an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen. „Unsere gegenwärtigen Entscheidungen haben für die nächsten Jahrzehnte Bestand. Wir brauchen daher eine nachhaltige, am Gemeinwesen orientierte Entwicklung“, sagt Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke). So sei der Bau einer Grundschule für das Bezirksamt unverzichtbar. Sein Stellvertreter Kevin Hönicke sagte, dass die Verwaltung auf den Dialog mit mehreren Bürgerinitiativen setze. Ausschlaggebend für den Runden Tisch ist ein Bauvorhaben der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE. Sie plant auf dem Areal Rheinpfalzallee 83 sowie 91-93 unter anderem, eine modulare Flüchtlingsunterkunft zu errichten. An gleicher Stelle sollen außerdem eine Schule, Kitas und Angebote für Jugendliche entstehen. Die Sitzungen des Runden Tisches finden nicht öffentlich statt. Die Ergebnisprotokolle sollen aber zeitnah im Internet veröffentlicht werden.

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