Ehrenamtliche gegen Einsamkeit gesucht

Fennpfuhl. Unter dem Motto „Hand in Hand gegen Einsamkeit“ sucht das Bezirksamt Ehrenamtliche, die sich um ältere Menschen in der Nachbarschaft kümmern. Dafür wurden mit „Das Hochkantdorf lebendig machen“ sowie der Gruppe „Fennpfuhl-Spazierer“ zwei Modellprojekte im Ortsteil Fennpfuhl gestartet. Gerade dann, wenn man schon lange nicht mehr jeden Tag zur Arbeit gehe, wenn der Partner oder die Partnerin verstorben sei, fehlt manchmal das Motiv hinauszugehen und schleichend mache sich Einsamkeit breit und legt sich auf das Gemüt, sagt Gesundheitsstadträtin Katrin Framke (parteilos/für Die Linke). „Das wollen wir verhindern!“

Geplant sei, das Projekt vom Fennpfuhl aus auf den gesamten Bezirk auszuweiten. Gesucht werden Menschen, die in der Nachbarschaft zu Bewohnerinnen und Bewohnern Kontakt aufnehmen möchten, um mit ihnen gemeinsam das Leben im Hochhaus, also das Leben im „Hochkantdorf“ zu gestalten. „Dabei können sowohl Kaffeenachmittage, Spielegruppen oder einfach Nachbarschaftshilfe und neue Kontakte entstehen. Alles ist denkbar“, erklärt das Bezirksamt. Bei der Spazierguppe hingegen geht es darum, einmal im Monat kurze Touren zu unternehmen und anschließend zum Kaffeetrinken ins Café „Sonnenstrahl“ im Haus der Generationen einzukehren. Interessenten wenden sich an Miriam Boger vom Bereich Koordination Gesundheitsförderung und Prävention unter Tel. 030 90296-4514 oder per Mail unter miriam.boger@lichtenberg.berlin.de