Frauenförderplan unterzeichnet

Lichtenberg. Die bezirkliche Frauenvertreterin Simone Richter und Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke) haben sich für die Jahre 2020 bis 2026 auf einen Frauenförderplan geeinigt. Demnach sollen familienfreundliche Arbeitszeiten in der Verwaltung stärker gefördert werden. Unter anderem will man Führungskräften ermöglichen, von Teilzeitregelungen Gebrauch zu machen. Besteht ein Betreuungsengpass für das Kind oder einen anderen Familienangehörigen, kann ein Familienzimmer in einem der Dienstgebäude genutzt werden. Alternierende Telearbeit und mobiles Arbeiten sollen ausgebaut und gefördert werden. Darüber hinaus werden Frauen weiter motiviert, an Aufstiegslehrgängen teilzunehmen, erklärte das Bezirksamt. „Ich wünsche mir, dass dieser Frauenförderplan jetzt mit Leben erfüllt wird und seinem Namen gerecht wird“, sagt Simone Richter. Bezirksbürgermeister Michael Grunst versichert: „Als zertifizierte familiengerechte Kommune und größter Arbeitsgeber im Bezirk Lichtenberg ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern soll sich zu einer bestehenden Kultur in der Lichtenberger Bezirksverwaltung weiterentwickeln.“