CleanTech Marzahn: Wissenschaft und Wirtschaft werden vernetzt

Marzahn. Der „Zukunftsort CleanTech Marzahn“ bekommt eine Transferstelle, deren Mitarbeiter Wirtschaft und Wissenschaft näher zusammenbringen. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Namen TransferHUB der Wirtschaftsförderung Marzahn-Hellersdorf mit der WISTA Management GmbH und der HTW Berlin sowie Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe. Dafür werden 88.500 Euro bereitgestellt. „Wie alle elf Berliner Zukunftsorte setzt auch der Zukunftsort CleanTech Marzahn auf eine enge Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft“, heißt es. Auf dem 300 Hektar großen Areal, zu dem auch der CleanTech Business Park an der Bitterfelder Straße zähle, produzierten schon jetzt vielzählige innovative Unternehmen mit zukunftsweisenden Produkten und Ideen. „In den kommenden Jahren werden weitere zukunftsorientierte Unternehmen mit den Schwerpunkten umweltfreundliche Energien und Energiespeicherung, Energieeffizienz, nachhaltige Mobilität, nachhaltige Wasserwirtschaft, Rohstoff- und Materialeffizienz und grüne Chemie angesiedelt.“ Noch gebe es jedoch am „Zukunftsort CleanTech Marzahn“ keine wissenschaftlichen Einrichtungen. Der TransferHUB übernehme die Rolle einer Schnittstelle zwischen den Unternehmen und der Wissenschaft. „Ziel ist es, die Innovationskraft des Standorts zu fördern. Dafür wird der TransferHUB ermitteln, mit welchen Themen und Fragestellungen sich Unternehmen befassen, bei denen sie sich einen Austausch mit der Wissenschaft wünschen.“ Gemeinsam mit der HTW gehe es darum, wie die Hochschule die Firmen konkret unterstützen kann.