Eine kleine Stadt in Hellersdorf: Baubeginn für das Stadtgut

Grundsteinlegung für das Quartier Stadtgut Hellersdorf: Vier Masken, vier Hammerschläge. Foto: GESOBAU/ Christoph Schieder
Grundsteinlegung für das Quartier Stadtgut Hellersdorf: Vier Masken, vier Hammerschläge. Foto: GESOBAU/ Christoph Schieder

Mit der Grundsteinlegung haben am Mittwoch die Arbeiten für den Bau von rund 1.500 neuen Wohnungen begonnen, die im „Quartier Stadtgut Hellersdorf“ entstehen. Ende nächsten Jahres könnten dort die ersten Mieter einziehen.

Gebaut wird das neue Wohnviertel auf dem Gelände des alten Gutes Hellersdorf von der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft GESOBAU. Dafür wird ein fast 29 Hektar großer Teil des Areals an der Zossener Straße, dem Havelländer Ring und der Straße Alt Hellersdorf bebaut. Der denkmalgeschützte Teil des Gutes ist wiederum Bestandteil einer sogenannten Gesamtentwicklungsmaßnahme und soll künftig gewerblich, kulturell und gastronomisch genutzt werden.

Die mehrgeschossigen Wohnhäuser werden unter anderem auch barrierefreie beziehungsweise rollstuhlgerechte Appartements für Seniorinnen und Senioren sowie Studierendenwohnungen beherbergen. Dazwischen entstehen Grünflächen, Spielplätze und ein Park.

Auf mehreren Bauflächen entlang der Zossener Straße und der Kastanienallee entstehen bis 2023 mehrgeschossige, moderne Wohnhäuser, die auch barrierefreie bzw. rollstuhlgerechte Appartements für Seniorinnen und Senioren sowie Studierendenwohnungen umfassen werden. Die ersten Wohnungen werden voraussichtlich Ende 2021 bezugsfertig sein. Zudem sind mehrere private sowie öffentliche Grün- und Freiflächen vorgesehen, darunter Spielplätze und eine Parkanlage.

Berlins Bausenatorin Katrin Lompscher (Die Linke) sagte anlässlich der Grundsteinlegung, dass die GESOBAU mit dem Quartier Stadtgut Hellersdorf weiter zur Entspannung des Wohnungsmarktes beitrage und moderner Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten erschwinglich bleibe. Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle (Die Linke) spricht von einem lebenswerten Quartier, das von der GESOBAU geschaffen werde. „Die heutige Grundsteinlegung markiert den Auftakt für ein lebendiges und mehrgenerationsgerechtes Quartier, das hier in den kommenden Jahren entstehen wird“, sagte Jörg Franzen, der Vorstandsvorsitzende der GESOBAU AG. Im Rahmen der „Neubauoffensive Hellersdorf“ werde das Wohnungsunternehmen seinen Bestand im Bezirk Marzahn-Hellersdorf bis zum Jahr 2023 auf fast 3.000 Wohnungen erweitern.

Im Sommer 2017 war jene Offensive mit dem Richtfest für 112 Wohnungen in der Stendaler Straße gestartet. Im Rahmen von drei weiteren Projekten entstanden am Kummerower Ring, in der Tangermünder Straße sowie der Lion-Feuchtwanger-Straße / Gadebuscher Straße 813 Wohnungen. (bzj.)