Straßenbahnverkehr für ein halbes Jahr unterbrochen

Die Treskowallee im Lichtenberger Stadtteil Karlshorst ist seit Januar 2018 Baustelle. Archiv-Foto: Marcel Gäding
Die Treskowallee im Lichtenberger Stadtteil Karlshorst ist seit Januar 2018 Baustelle. Archiv-Foto: Marcel Gäding

Die Bauarbeiten auf der Großbaustelle Treskowallee gehen in die nächste Runde. Von Montag an ist der Straßenbahnverkehr zwischen Hegemeisterweg und Marksburgstraße unterbrochen, und das für mehr als ein halbes Jahr.

Betroffen sind bis zum 23. November die Linien M17, 27 und 37, wie die Berliner Verkehrsbetriebe mitteilen. Die M17 fährt dann zwischen Falkenberg und Marksburgstraße sowie zwischen S-Bahnhof Schöneweide und Hegemeisterweg, von dort weiter bis Blockdammweg. Die Straßenbahnlinie 27 ist zwischen Pasedagplatz und Marksburgstraße sowie zwischen Krankenhaus Köpenick und Hegemeisterweg unterwegs. Weiter geht es von dort ebenfalls zum Blockdammweg. Auch die Straßenbahnlinie 37 fährt anders als gewohnt. Zwischen S- und U-Bahnhof Lichtenberg/Gudrunstraße und Marksburgstraße sowie zwischen S-Bahnhof Schöneweide und Hegemeisterweg ist die Linie unterwegs. Vom Hegemeisterweg fährt die Linie weiter bis zum Blockdammweg.

Seit 2018 ist die Treskowallee Dauerbaustelle. Unter der Regie der Berliner Wasserbetriebe werden dort auf einer Länge von 2,3 Kilometer Trink- und Abwasserdruckleitungen saniert. Gleichzeitig erneuert die BVG die Gleisanlagen, die unter der Brücke vom S-Bahnhof Karlshorst neu angeordnet werden. Zehn Millionen Euro investieren allein die Wasserbetriebe in das Großprojekt, das in diesem Jahr enden soll. Bis zum kommenden Jahr erfolgen die Gleisbauarbeiten, parallel werden die Straße, Fuß- und Radwege am Bahnhof saniert.

Für alle drei Linien sind Busse als Ersatz zwischen Marksburgstraße und Hegemeisterweg im Einsatz. Im Nachtverkehr sind Ersatzbusse zwischen Marksburgstraße und Hegemeisterweg unterwegs.

Seit dem Start der Arbeiten ist die Treskowallee ein Nadelöhr: Der Verkehr wurde von vier auf zwei Fahrspuren eingeengt. Für Anwohner und Gewerbetreibende ist die Dauerbaustelle ein Ärgernis: Zeitweilig waren Geschäfte und Grundstücke nicht mit dem Auto zu erreichen. (bzj.)