Lichtenberg: Kultur per Rad, zu Fuß oder online entdecken

Die 13. Lange Nacht der Bilder findet am 4. September statt – in Lichtenberg und erstmals auch in Marzahn-Hellersdorf.

Zum 13. Mal findet in diesem Jahr die Lange Nacht der Bilder statt. Und erstmals strecken die Organisatoren ihre Fühler über die Bezirksgrenzen hinweg hinaus: Neben Galerien, Ateliers und Werkstätten in Lichtenberg beteiligen sich mit dem MAXIE-Treff und dem Berliner Tschechow-Theater jetzt auch zwei Einrichtungen aus Marzahn-Hellersdorf an der Aktion.

Wie in den Jahren zuvor öffnen Kunst- und Kulturschaffende ihre Türen – dieses Mal am 4. September. Bislang haben sich rund 160 Künstlerinnen und Künstler angemeldet; fast 40 Orte finden sich auf der Karte der teilnehmenden Einrichtungen. Konzipiert wird die Lange Nach der Bilder vom Fachbereich Kunst und Kultur des Bezirksamtes Lichtenberg, die Organisation liegt in den Händen des Vereins „Kulturring in Berlin“. Das Bezirks-Journal ist erneut Medienpartner.

Das Repertoire der Kunstorte ist auch bei dieser Langen Nacht der Kultur vielfältig: Neben den bezirklichen Galerien können Ateliers in der Herzbergstraße oder in der Genslerstraße besucht werden. Zu besichtigen sind überdies historische Orte wie das Stadthaus oder das Alte Lazarett in Rummelsburg, das Museum Kesselhaus auf dem Gelände des Evangelischen Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge oder die Villa Heike in der Freienwalder Straße.

Wegen der Corona-Pandemie haben die Organisatoren allerdings in diesem Jahr ihr Programm angepasst. Auf die beliebten Bustouren wird aus Gründen der Abstands- und Hygieneregeln verzichtet. Stattdessen werden geführte Fahrten mit dem Rad oder Spaziergänge zu Fuß angeboten, die geschulte Guides begleiten. Unter ihnen sind zahlreiche lokale Kulturschaffende. Auf dem Programm stehen sechs Radtouren, die alle um 18 Uhr beginnen, allerdings an unterschiedlichen Orten starten und zwischen zweieinhalb und vier Stunden dauern. Angefahren werden jeweils fünf bis sieben Kulturorte, an denen ausreichend Zeit bleiben sollte, mit den Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch zu kommen und die ausgestellte Kunst zu bewundern. Zu Fuß gibt es sechs geführte Spaziergänge, die jeweils um 18 und um 20 Uhr beginnen, maximal gut zwei Stunden beanspruchen. Neu sind in diesem Jahr erstmals digitale Kunstformate: Kulturinteressierte müssen nicht unbedingt die Wohnung verlassen, um die Kunstorte zu entdecken. Derzeit ist ein entsprechendes Online-Programm in Vorbereitung.

Alle Informationen finden sich auf der Internetseite www.langenachtderbilder.de

Hinweis der Redaktion: Das Bezirks-Journal ist Medienpartner der o.g. Veranstaltung und erhält für die Bewerbung der 13. Langen Nacht der Bilder eine Vergütung.