Bezirk reaktiviert Notunterkunft

Biesdorf. Die Flüchtlingsunterkunft in der Dingolfinger Straße wird befristet reaktiviert. Wie das Bezirksamt mitteilte, sollen dort vorübergehend ehemalige Ortskräfte der Bundeswehr und ihre Kernfamilien sowie andere akut bedrohte Personen aus Afghanistan untergebracht werden. Die leerstehende Unterkunft in der Dingolfinger Straße soll dabei vorübergehend als Verteilstandort dienen: „Menschen, die über die Luftbrücke evakuiert wurden, werden hier für kurze Zeit aufgenommen, versorgt und medizinisch betreut.“ Ein erfahrener Betreiber übernehme die Betreuung der Unterkunft, ein Sicherheitsdienst sei ebenfalls vor Ort. Die Menschen werden über ein Catering mit drei täglichen Mahlzeiten versorgt und der Bezirk unterstützt die Menschen über die Spendenkammer, psychosoziale Beratung, Sprachmittlung und Betreuungsangebote für die Kinder. Die Evakuierten sollen so etwas zur Ruhe kommen können, bevor sie nach dem Königssteiner Schlüssel auf die aufnehmenden Bundesländer verteilt werden können.