Berliner Feuerwehr rettet Knoblauchkröten

Hohenschönhausen. Damit die streng geschützte Knoblauchkröte nicht auf dem Trockenen sitzt, hat die Berliner Feuerwehr kurzfristig ausgeholfen: Sie brachte mit Hilfe von drei Löschfahrzeugen und 14 Kameraden Wasser in den Annenpfuhl sowie in die „Neue Priesterkute“ in der Wartenberger Feldmark. Nach Angaben des Bezirksamtes Lichtenberg war der Wasserpegel so stark gesunken, dass die Laichballen der streng geschützten Knoblauchkröte zu vertrocknen drohten. Mit Hilfe der Aktion konnte der Wasserpegel auf 20 bis 30 Zentimeter erhöht werden. Pro Gewässer habe ein Bedarf von zehn Kubikmeter Wasser bestanden. Weil das Gelände schwer zugänglich war, mussten 500 Meter Schlauch verlegt werden. Wie der für Umwelt zuständige Bezirksstadtrat Martin Schaefer (CDU) sagte, war die Aktion erfolgreich: „Bereits zwei Tage später sind die Kaulquappen geschlüpft. Dank der Feuerwehr ist der Wasserbedarf für die Laichsaison nun gesichert.“