Eine kleine Rampe macht seit Montag das Leben leichter. Mit ihrer Hilfe gelangen Rollstuhlfahrer ins SPD-Kreisbüro von Lichtenberg.
Eine kleine Rampe macht seit Montag das Leben leichter. Mit ihrer Hilfe gelangen Rollstuhlfahrer ins SPD-Kreisbüro von Lichtenberg.

Ältere Häuser in Lichtenberg sind schön anzuschauen, doch Rollstuhlfahrer haben mit ihnen ihre liebe Mühe. Weil die Gebäude aus der Gründerzeit ohne Rücksicht auf gehbehinderte Menschen errichtet wurden, sind viele von ihnen bis heute nur schwer zugänglich. Zumindest an der Rathausstraße ist das jetzt anders. Dort wurde am Montag am Kreisbüro der SPD-Lichtenberg eine Rampe für Rollstuhlfahrer eingeweiht.

Der neue, behindertenfreundlicher Zugang entstand in Zusammenarbeit mit dem Verein Sozialhelden e.V. im Rahmen der Kampagne „Tausend und eine Rampe für Deutschland“. „Wir sammeln Spenden, um davon den Kauf der Rampen zu finanzieren“, sagte Andi Weiland von den Sozialhelden. Bislang kam Geld für 250 Rampen zusammen.

Die platzsparende Rampe wird bei Bedarf ausgeklappt und kann gefahrenlos von Rollstuhlfahrern genutzt werden.  „Wir wollen Zugang zu neuen Räumen für Rollstuhlfahrer, Familien mit Kinderwagen und Menschen mit Rollatoren schaffen“, sagt Andi Weiland. Ohne aufwendige Baumaßnahmen oder behördlichen Aufwand könne so für körperlich beeinträchtigten Personen der Zugang zu Einrichtungen ermöglicht werden, welcher zuvor aufgrund der baulichen Beschaffenheit nur schwer möglich war.

veröffentlicht am 19. Mai 2014; Autor: Marcel Gäding

 

Eine Rampe für Rollis in Lichtenberg
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