Gut 50 Unternehmer, Vereinsvorsitzende und Politiker trafen sich am Freitagnachmittag zum Wirtschaftsfrühling im Schloss Hohenschönhausen.
Gut 50 Unternehmer, Vereinsvorsitzende und Politiker trafen sich am Freitagnachmittag zum Wirtschaftsfrühling im Schloss Hohenschönhausen.

Gut 50 Unternehmer, Vereinsvorsitzende und Politiker trafen sich am Freitagnachmittag zum Wirtschaftsfrühling im Schloss Hohenschönhausen. Bei strahlendem Sonnenschein nutzten sie die Gelegenheit, sich über die positive Entwicklung auszutauschen und knüpften Kontakte. Ein sichtlich gut gelaunter Bezirksbürgermeister freute sich, denn mit der Wirtschaft geht es Andreas Geisel (SPD) zufolge sichtlich bergauf.

Eingeladen hatte der Wirtschaftskreis Hohenschönhausen-Lichtenberg (WKHL). Sein neuer Vorsitzender Thomas Kleindienst lieferte einen kleinen Rückblick der Vorstandsarbeit: 93 Tage im Amt, sei man viele Projekte angegangen. Neben einem politischen Frühstück wurde auch die Bewerbung für das Projekt „Mittendrin“ abgegeben. Händler und Gewerbetreibende aus Karlshorst erhoffen sich Unterstützung für diese Zentreninitiative. Der WKHL stellte unter anderem die notwendigen Kontakte her. In Vorbereitung ist zudem eine Veranstaltung zum 20-jährigen Bestehen des Wirtschaftskreises. Ein großes Dankeschön übermittelte Kleindienst an die langjährige Geschäftsstellenleiterin des WKHL, Heike Bernhard. Ihre Stelle soll in den kommenden Wochen wieder besetzt werden, sodass der WKHL dann auch in seiner Geschäftsstelle wieder einen Ansprechpartner hat.

Der für die Wirtschaft im Bezirk zuständige Bürgermeister Andreas Geisel zeichnete in seiner Rede an die Unternehmer ein positives Bild: Die Zahl der Arbeitslosen sinkt, die Jugendarbeitslosigkeit sei halbiert worden. „Es macht Spaß, Bürgermeister eines Bezirks zu sein, der wächst“, erklärte Geisel. Unter den Gästen waren unter anderem auch Stadtentwicklungsstadtrat Wilfried Nünthel (CDU), die SPD-Abgeordnete Karin Halsch, Projektentwickler Dirk Moritz, Allee-Center-Manager Ralph Teuber sowie der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Selbstständigen in der SPD, Ulrich Brietzke. Die Gäste hatten unter anderem die Gelegenheit, das denkmalgeschützte Schloss Hohenschönhausen zu besichtigen. Es wird aktuell mit dem Engagement eines rührigen Vereins zu einem Bürgerschloss umgebaut.

Neben dem Knüpfen vieler neuer Kontakte zogen die Unternehmer ein erfreuliches Fazit: Der zwischenzeitlich in unruhiges Fahrwasser geratene Wirtschaftskreis ist auf gutem Wege, wieder eine schlagkräftige Interessenvertretung der lokalen Wirtschaft zu werde: Im Herbst wird es mit dem Marzahn-Hellersdorfer Wirtschaftskreis wieder einen Wirtschaftspartnertag geben. Außerdem wolle man das Bezirksmarketing unter der Dachmarke Berlin-Eastside stärken und ausbauen, so Thomas Kleindienst.

veröffentlicht am 16. Mai 2014; Autor: Marcel Gäding | Fotos: Falko Hoffmann

Wirtschaft trifft Geschichte – beim Wirtschaftsfrühling
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