Am Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge ist das neue Epilepsie-Zentrum in Betrieb gegangen. Es wurde von Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) eröffnet.
Am Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge ist das neue Epilepsie-Zentrum in Betrieb gegangen. Es wurde von Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) eröffnet.

Berlins Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) hat heute offiziell das sanierte Haus 2 des Evangelischen Krankenhauses Königin Herzberge (KEH) eröffnet. In dem von Grund auf modernisierten Gebäude findet die Epileptologie ihren Platz – eine Spezialabteilung zur Diagnose und Therapie von epileptischen Erkrankungen. Gut neun Millionen Euro wurden in das Haus investiert, in dem seit Januar 2014 auch der Bereich „Neurologische Schlafmedizin“ untergebracht ist.Wie das KEH mitteilte, kann mit dem neuen Epilepsie-Zentrum eine lückenlose Behandlung von Epilepsien sichergestellt werden. Dazu wurde eine enge Zusammenarbeit mit der Charité-Universitätsmedizin vereinbart. „Vor Ort werden qualifizierte Behandlungen angeboten und innovative Therapiemöglichkeiten gegen die Krankheit entwickelt“, sagt Mario Czaja. Dadurch würde die gesundheitliche Versorgung der Patienten optimiert. „Zugleich stärken wir auf diesem Wege die regionale wie überregionale Gesundheitsversorgung.“

Die Epilepsie-Abteilung des KEH ist Bestandteil des Epilepsie-Zentrums Berlin-Brandenburg, das gemeinsam mit dem Klinikstandort in Bernau ein Netzwerk bildet. „Die enge Verbindung zur Charité-Universitätsmedizin Berlin bietet vielfache Möglichkeiten, neue Wege in Diagnostik und Therapie zu beschreiten“, sagt Chefarzt Prof. Dr. Martin Holtkamp.

veröffentlicht am 7. Mai 2014 | Autor: Marcel Gäding | Foto: Falko Hoffmann

Gesundheitssenator eröffnet Epilepsie-Zentrum in Lichtenberg