Petr Stochl von den Füchsen Berlin ist es zu verdanken, dass die Handballer ihren dritten Heimsieg innerhalb von sieben Tagen holten.
Petr Stochl von den Füchsen Berlin ist es zu verdanken, dass die Handballer ihren dritten Heimsieg innerhalb von sieben Tagen holten.

Am Mittwochabend (19. 3.) konnten die Handballer der Füchse Berlin mit dem Sieg über den TBV Lemgo auch ihr drittes Heimspiel in sieben Tagen für sich entscheiden. Mit 26:22 wurde das Team aus Nordrhein-Westfalen in einer lange Zeit offenen Partie bezwungen. Das war auch dem überragenden Petr Stochl mit 22 Paraden und über 50 Prozent gehaltenen Bällen zu verdanken.

Selbst Gästetrainer Niels Pfannenschmidt lobte den Torwart der Berliner in den höchsten Tönen: „Der Überflieger war leider, wie auch schon im Pokal gegen uns, ohne Zweifel Petr Stochl.“ In den letzten beiden Minuten machte der Keeper unter tosendem Applaus in der Max-Schmeling-Halle Platz für Füchse-Nachwuchstorwart Maximilian Kroll. Ein klares Signal der Berliner: „Die Jugend ist unsere Absicherung. In ihrer Einsatzzeit versuchen sie die krankheitsbedingt geschwächte Mannschaft nach aller Kraft zu unterstützen“, lobt Manager Bob Hanning die Nachwuchsspieler.

Neben Kroll standen noch vier weitere Talente im Füchse-Kader. Zwei von ihnen, Fabian Wiede und Jonas Thümmler, konnten sogar insgesamt vier Tore zum Ergebnis beisteuern. Erfolgreichster Werfer der Hauptstadt-Handballer war allerdings Iker Romero mit acht Treffern. Der Siegeswillen war einfach da. Coach Dagur Sigurdsson verriet: „Wir haben am Dienstagabend beschlossen, das Spiel einfach zu gewinnen.“

veröffentlicht am 20. März 2014; Autorin: Jeannine Kostow, Fotos: Falko Hoffmann

Füchse Berlin: Dritter Heimsieg in sieben Tagen
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