BZJ_Jazztage
Bis zum 12. April steht im Kulturhaus Karlshorst alles im Zeichen des Monats des Jazz, der am Sonnabend, 15. März, um 18 Uhr mit der Fotoausstellung „JazzMoments“ in der Galerie des Kulturhauses eröffnet wird.

Beim „Monat des Jazz“ gibt es im Süden von Lichtenberg ordentlich was auf die Ohren. Bis in den April hinein stehen zahlreiche Jazzkonzerte auf dem Programm.

Wer in nächster Zeit am Kulturhaus Karlshorst in der Treskowallee 112 vorbeischlendert, wird vielleicht seinen Ohren nicht trauen wollen. Doch die Swingbeats und Dixiesounds kommen wirklich aus dem Gebäude gegenüber des S-Bahnhofs Karlshorst. Bis zum 12. April steht hier nämlich alles im Zeichen des Monats des Jazz, der am Sonnabend, 15. März, um 18 Uhr mit der Fotoausstellung „JazzMoments“ in der Galerie des Kulturhauses eröffnet wird.

Die Exposition vereint auf Bildern eingefangene Momente der Jazzmusik mit Arbeiten von Volkhard Kühl, Gerhard Metzschker und Heinz Georg Schubel, drei Mitglieder des Jazz Treff Karlshorst e.V. Dieser sorgt ebenfalls am 15. März mit dem Konzert „Black Heritage“ um 20 Uhr im großen Saal für den musikalischen Auftakt der Veranstaltungsreihe. Es ist das erste von insgesamt fünf Konzerten, die im Rahmen des Monats des Jazz stattfinden. An diesem Abend präsentieren die aus Madagaskar stammende Sängerin MFA KERA, Gitarrist Mike Russel und Keyboarder Reinhard Katemann die gesamte Bandbreite des Jazz – mit afrikanischen und kubanischen Rhythmen zu einem schwungvollen Sound vermischt.

Im Wochentakt geht es dann jeden Sonnabend mit einem Konzert des Jazz Treff Karlshorst weiter. Am 22. März um 20 Uhr spielen FAVO um den belgischen Sänger Sander de Winne und seine Bandkollegen Volker Schlott und Falk Breitkreuz im Saal des Kulturhauses auf. Mit einer Mischung aus Jazz und Folklore bilden sie „die kleinste, aber voll funktionsfähige Groove-Einheit Berlins“ und entführen den Zuhörer auf eine musikalische Reise. Ganz im Zeichen des American Jazz steht das dritte Konzert am 29. März um 20 Uhr, wenn Schlagzeuger Torsten Zwingenberger (BERLIN 21) die Gäste mit quirligen Eigenkompositionen begeistert. Zusammen mit Gitarrist Patrick Farrant sowie Lionel Haas am Piano und Martin Lillich am Bass lässt er Elemente aus Bebop und Hardbop, aus Soul, Latin und Afro-Jazz zu einem aufregenden Klangerlebnis verschmelzen.

Nicht nur etwas auf die Ohren gibt es beim Videoabend über den „King of Jazz“ Louis Armstrong am Mittwoch, 2. April, um 19.30 Uhr. Dann nämlich lädt Moderator Karlheinz Drechsel zu einer visuellen Zeitreise in die Goldenen Zwanziger Jahre der Musikgeschichte ein. Drei Tage später, am 5. April, geben sich die zwei Youngsters Stanley Schätzke und Jonathan Gradmann sowie die beiden routinierten Berliner Jazzer Stefan Schätzke und Bernd Gesell im Konzertsaal des Kulturhauses Karlshorst die Ehre. Ab 20 Uhr heißt es dann „Quadro Jazz Only“. Mit dem Konzert des „Sarah Elgeti Quintet“ am Sonnabend, 12. April, um 20 Uhr findet der Monat des Jazz ein fulminantes Finale. Die Presse feiert die Saxophonistin als „neuestes Wunder Dänemarks, das die internationale Jazzbühne betreten hat“ und ist verzückt von ihrer „unbeschwert entspannt groovenden Musik“. Gemeinsam mit ihr sorgen Marianne Markmann-Eriksen, Soren Bebe, Kristor Brodsgaard und Andreas Fryland für eine eindrucksvolle stilistische Bandbreite. Das hervorragende Quintett setzt Elgetis Musik gekonnt in Szene und zaubert wunderbare musikalische Bilder auf die Bühne. Kartenbestellungen unter der Telefonnummer (030) 5 67 68 92. 

veröffentlicht am 17. März 2014; Autorin: Jeannine Kostow

Karlshorst wird zur Jazz-Metropole
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