Dem Projekt "The:Square3" steht offenbar nichts mehr im Wege: Bis 2017 werden rund 5000 Menschen nach Alt-Hohenschönhausen ziehen.
Dem Projekt „The:Square3“ steht offenbar nichts mehr im Wege: Bis 2017 werden rund 5000 Menschen nach Alt-Hohenschönhausen ziehen.

In Alt- Hohenschönhausen entsteht mit „THE:SQAURE3“ ein urbanes und richtungsweisendes Infrastruktur-Projekt – das Bauplanungsverfahren ist im vollem Gange.

Das Bild erinnert an eine Skyline, wie man sie in den ganz großen Metropolen der Welt findet. Ein Ensemble aus unterschiedlichen Gebäuden und drei markanten Hochhäusern, einem Siegerpodest ähnlich, erhebt es sich mit Gold, Silber und Bronze in den Himmel von Berlin. Glasfassaden sorgen für Transparenz, die Dächer sind bepflanzt. Das neue Projekt an der Ecke Weißenseer Weg und Konrad-Wolf-Straße unterstreicht den spürbaren Aufwärtstrend in Alt-Hohenschönhausen. Bis zu 5000 neue Bewohner werden aktuellen Prognosen zufolge in den Kiez ziehen. Wenn alles klappt, drehen sich die Baukräne für den ersten Bauabschnitt vom kommenden Jahr an: Vorgesehen ist der Bau der ersten 600 Wohnungen, am Ende werden es 1.000 Wohneinheiten sein. „Wir gehen im Team auf der Grundlage der Fakten und Erkenntnisse davon aus, dass noch in diesem Jahr 2014 das Bauplanungsverfahren erfolgreich abgeschlossen werden kann“, sagt Dirk Moritz. Er ist der Visionär, der Hohenschönhausen mit dem neuen Projekt zu Weltruf verhelfen will. Der Berliner Unternehmer hat das Projekt „THE:SQUARE³“ genannt. Er möchte Wohnen, Natur und Sport miteinander verknüpfen. 2017 soll die 450 Millionen Euro teure Projekt der Zukunft mit einer Bruttogeschossfläche von 150.000 Quadratmetern, neuen Wohnungen, Geschäften und Parks Realität sein.

Für das Vorhaben ist Dirk Moritz seit Monaten unterwegs, trifft auf Befürworter wie Zögernde, auf Mitstreiter und Gleichgesinnte: Sie alle will er am Ende für seine Idee begeistern, die bereits in internationalen Architektenkreisen für starke Beachtung sorgt. So wurde „THE:SQUARE³“ für den angesehenen Architekturpreis „MIPIM“ nominiert und bekam vergangenes Jahr den „Iconic Award“. Nicht schlecht für ein Projekt, das in so kurzer Planungszeit nicht nur in einer Animation existiert, sondern seit September bereits einen Kindergarten in einem Teil der rekonstruierten Bestandsgebäude beherbergt. Moritz‘ Anliegen: Er will der verschandelten Ecke Weißenseer Weg und Konrad-Wolf-Straße ein weltstädtisches, urbanes Gesicht geben, das zum pulsierenden Berlin passt. Derzeit dominiert am Rande des Berliner Sportforums ein früheres Kongresshotel, dessen Scheiben eingeschlagen sind und das seit Jahren leer steht. Nachbarn wurden mit ihren Hinweisen ernst genommen und sind jetzt ebenfalls von den Chancen überzeugt, die das Projekt vielfältig bietet, sagt Dirk Moritz.

Die starke Resonanz auf seine Ideen macht Moritz Mut, sein Ziel zu verfolgen. „Derzeit freuen wir uns bereits über eine Reihe von Initiativbewerbungen von Gewerbemietern und Investoren“, sagt Dirk Moritz. Seitens des Bezirks heißt es, dass es zwar noch kein Baurecht gibt Die Stadtentwicklungsabteilung teilt jedoch auf Nachfrage mit, dass eine vom Gesetzgeber vorgesehene frühzeitige Beteiligung von Behörden und Öffentlichkeit abgeschlossen wurde. „Derzeit werden die sich aus den Beteiligungen ergebenden und zu berücksichtigenden Belange durch Gutachten untersucht und nach Vorliegen der Ergebnisse in die Planunterlagen eingearbeitet“, sagt Fabian Peter, Referent von Baustadtrat Wilfried Nünthel (CDU). Als nächster Schritt folge die Beteiligung der Behörden.

Das Projekt ist in drei Phasen geteilt. Die Moritz Gruppe spricht von Baufeldern. Eines davon mit einer Bruttogeschossfläche von 15.783 Quadratmetern ist bereits verkauft. Ende 2014 sollen für ein weiteres Baufeld mit rund 100.000 Quadratmetern Investorenverträge unter Dach und Fach sein. „Für uns als Team ist es jetzt in den nächsten Wochen entscheidend, dass nicht nur bei internationalen Investoren, sondern auch auf höchster politischer Ebene das Projekt in seiner Dimension für die Stadt Berlin verstanden wird“, erklärt Dirk Moritz gegenüber dem Bezirks-Journal. Derzeit ist nicht nur von 1.000 neuen Wohnungen und mehr als 3.800 neuen Arbeitsplätzen die Rede. Partei- und vereinsübergreifend überwiegen die positiven Stimmen für „THE:SQUARE³“.

Dass sich der Projektentwickler Dirk Moritz für das Projekt starkmacht, Er hat selbst einige Jahre in Alt-Hohenschönhausen gelebt. „Ich bin bestens mit den Qualitäten des Bezirks vertraut, aber sicherlich speziell auch seit unserem Projekt Schokostücke und der Zuckerwarenfabrik, das ebenfalls international ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus engagiere sich die Moritz Gruppe auch in sozialen und kulturellen Projekten im Kiez.

veröffentlicht am 12. Februar 2014, Autor: Marcel Gäding

Neue Skyline für Alt-Hohenschönhausen
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